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Baumkreis-Magie mit Ladehemmung

Am Samstag, 5. September um 13 Uhr, erinnerte sich unsere 2. Herren-35-Mannschaft an eine beinahe schon vergessene Tradition: den legendären Baumkreis bei WAT Ottakring!

Baumkreis-Magie mit Ladehemmung

Hände um den Baum, Kräfte bündeln, positive Energie beschwören, eigentlich ein bewährtes Ritual aus früheren Tagen. Nur diesmal dürfte bei der Durchführung irgendetwas schiefgelaufen sein. Ob falsche Handhaltung, mangelnde Übung oder schlicht ein schlecht gelaunter Baum – darüber wurde später noch ausführlich philosophiert.

In den Einzeln zeigte nämlich nur Werner Poppe, unsere Nummer 1, dass er offenbar über eine eigene Energiequelle verfügt. Gegen Christof Schönfelder – nicht zu verwechseln mit dem Rainer, denn auf Ski wäre das Ganze vermutlich noch etwas schwieriger geworden – gewann Werner souverän mit 7:6, 6:1 und holte damit unseren einzigen Matchpunkt.

Matthias Pokorny kämpfte sich nach einem 3:6 im zweiten Satz stark zurück und war beim 5:7 ganz nah dran, das Match noch zu drehen. Philip Jakober lieferte sich mit Hendrik Winkler ein enges deutsch-deutsches Duell. Nach 3:6 und 6:3 ging es in den Match-Tiebreak, wo der Schwabe beim 10:12 denkbar knapp den Kürzeren zog. Thomas Rongitsch erwischte hingegen nicht seinen besten Tag – vor allem die Rückhand stotterte diesmal etwas – und musste sich mit 0:6, 1:6 geschlagen geben.

Danach ging es in die Doppel. Philip Jakober und Henrik Bächle verloren mit 4:6, 4:6, Matthias Pokorny und Thomas Rongitsch mussten sich mit 1:6, 3:6 geschlagen geben. Damit stand am Ende ein 1:5 auf der Tafel, der Baumkreis hatte sich sein Comeback wohl auch etwas anders vorgestellt.

Zum Glück gibt es im Tennis neben Siegen noch andere bewährte Heilmittel: Die eine oder andere Runde Bier oder Soda Holunder mit einem Schuss Zitrone half schließlich zuverlässig dabei, über die Niederlage hinwegzutrösten. Und eines ist sicher: Der Baumkreis war nicht zum letzten Mal im Einsatz.

User ImageWien Post SV Tennisakademie, 08. September 2026