Unsere Damen 35 empfingen zum Saisonauftakt den TC Wienerberger 1.
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Damen 35: Ein 0:6, das eigentlich gar nicht nach 0:6 aussah

Auf dem Papier steht am Ende ein klares 0:6 – wer allerdings dabei war oder einen etwas genaueren Blick auf die Ergebnisse wirft, weiß: So eindeutig war die Sache ganz und gar nicht.
Schon die ersten beiden Einzel hätten den gesamten Nachmittag in eine völlig andere Richtung drehen können.
Elisabeth Stanonik-Palkovits lieferte sich mit Ronja Kamelreiter einen echten Krimi. Nach einem hauchdünnen 6:7 im ersten Satz kämpfte sie sich mit 7:5 zurück und erzwang das Match-Tiebreak. Dort fehlten beim 6:10 am Ende nur wenige Punkte zum Sieg.
Fast parallel dasselbe Bild bei Romana Rongitsch: Sie holte sich den ersten Satz mit 6:4, musste den zweiten mit 3:6 abgeben und auch hier musste das Match-Tiebreak entscheiden. Mit 7:10 ging leider auch dieses an Wienerberger.
Zwei Match-Tiebreaks, zweimal knapp daneben – Tennis kann manchmal schon ein ziemlich undankbarer Zeitgenosse sein.
Ivana Jakober musste sich in ihrem Einzel mit 1:6, 1:6 geschlagen geben. Carrie Cowan kämpfte sich nach einem schwierigen ersten Satz noch einmal stark zurück und hatte im zweiten Satz ihre Möglichkeiten, musste diesen aber denkbar knapp mit 6:7 abgeben.
Und genau da liegt die Geschichte dieses Spieltags:
Ein paar Punkte hier, eine Entscheidung dort, vielleicht ein Netzroller einmal auf unserer Seite – und nach den Einzeln hätte es durchaus 2:2 stehen können.
Dann wäre natürlich auch bei den beiden Doppeln ordentlich Musik drin gewesen. Mit einem 2:2 im Rücken spielt es sich bekanntlich etwas anders – und vermutlich wäre auch beim Gegner die Hand beim einen oder anderen wichtigen Ball ein kleines bisschen schwerer geworden.
Stattdessen ging Wienerberger mit einem komfortablen Vorsprung in die Doppel und ließ sich diesen nicht mehr nehmen. Elisabeth und Romana unterlagen im ersten Doppel mit 3:6, 2:6, Ivana und Carrie mussten sich im zweiten mit 4:6, 2:6 geschlagen geben.
So steht am Ende ein 0:6, das die Leistung unserer Damen definitiv nicht widerspiegelt. Gerade die beiden hauchdünnen Match-Tiebreaks zeigen, wie wenig manchmal zwischen Sieg und Niederlage liegt.
Kopf hoch, Mädels! Einsatz und Kampfgeist waren da, die Chancen ebenso. Jetzt heißt es: die knappen Punkte beim nächsten Mal auf unsere Seite ziehen – dann kann so ein Meisterschaftsnachmittag ganz schnell ein anderes Ende nehmen.
Gratulation an den TC Wienerberger 1 zum Sieg – und für uns gilt: abhaken, Krone richten, Schläger einpacken und in der nächsten Runde wieder angreifen!
Bis zur nächsten Runde – auf geht’s, Post SV!


Wien Post SV Tennisakademie